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Schutz vor Einbrechern – Tipps für mehr Sicherheit in der Ferienzeit

Pressemitteilung -

Schutz vor Einbrechern – Tipps für mehr Sicherheit in der Ferienzeit

Köln, 4. Juli 2022 – Der Sommer beginnt und damit die Hauptreisezeit für die meisten Deutschen. Bei der Rückkehr aus dem lang ersehnten Urlaub kann es aber zu bösen Überraschungen kommen, wenn in das eigene Zuhause eingebrochen wurde. Gerade während des Sommerurlaubs nutzen Einbrecher die Abwesenheit der Bewohner aus.

Vorsorge zahlt sich aus – nicht nur bei der Gesundheit, sondern auch in Sachen Einbruch: Die Zahl der versicherten Wohnungseinbrüche geht weiter zurück, 2021 sank die Zahl mit bundesweit 60.000 Einbrüchen auf ein Rekordtief – das meldet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).[1] Hierfür gibt es zwei wesentliche Erklärungen: Zum einen werden vermehrt professionell montierte Sicherungstechniken eingesetzt, zum anderen arbeiteten Millionen Menschen coronabedingt im vergangenen Jahr überwiegend im Homeoffice, sodass die fast dauerhafte Anwesenheit auf Einbrecher abschreckend wirkte. Auch die Zahlen der Gothaer sprechen eine eindeutige Sprache: Während dem Unternehmen 2018 noch 10.797 Einbrüche in Privathaushalten gemeldet wurden, waren es im 2020 Jahr nur 8.265 und im vergangenen Jahr 7.044, das ist allein von 2020 auf 2021 ein Rückgang um rund 15 Prozent.

Aber jetzt starten viele Menschen wieder in den Urlaub und der Sommer ist ohnehin die Hochsaison für Einbrecher, wie die Schadenzahlen der Gothaer zeigen: Durchschnittlich erfasste der Kölner Versicherer im Jahr 2021 pro Monat 587 versicherte Einbrüche (2020: 689, 2019: 851). Doch im Sommer steigen die Schadenzahlen. Während vor der Corona-Pandemie in den Monaten Juni, Juli und August mit durchschnittlich 1.037 Einbrüchen im Jahr 2018 und im Jahr 2019 mit 946 Einbrüchen im Dreimonatsdurchschnitt am häufigsten eingebrochen wurde, verschob sich der Trend bereits im ersten Pandemiejahr. Ausgangs- und Reisebeschränkungen können eine Erklärung für die veränderten Verhaltensweisen sein. So waren 2020 die Monate Juli, August, September mit durchschnittlich 830 Einbrüchen und im vergangenen Pandemiesommer 2021 die Monate August, September Oktober mit 727 Einbrüchen im Dreimonatsdurchschnitt am höchsten. Verglichen mit den ‚sichersten‘ Monaten Januar, Februar und März im vergangenen Jahr mit nur 428 Einbrüchen im Dreimonatsdurchschnitt wurde beispielsweise im Spätsommer 2021 um rund 41 Prozent häufiger eingebrochen.

Anwesenheit simulieren

Die Fähigkeiten der Einbrecher werden häufig unterschätzt. Gekippte Fenster, um in den warmen Sommermonaten durchzulüften oder nicht abgeschlossene Haustüren werden als Gefahrenquellen häufig nicht erkannt. Polizei und Versicherer merken immer wieder: Selbst bei längerer Abwesenheit, wie einer Urlaubsreise in den Sommerferien, werden kaum Sicherheitsvorkehrungen getroffen, überquellende Briefkästen, ein zu gewucherter Garten und wochenlang geschlossene Rollläden werden zur ungewollten Einladung für Einbrecher. „Das einfachste Mittel gegen Einbrüche ist es, Anwesenheit vorzutäuschen – etwa durch den Einsatz von Zeitschaltuhren für Rollläden und Lampen“, erklärt Ekkehart Karen vom Beratungsservice Einbruch-Diebstahl-Schadenprävention für die Gothaer. Wenn Freunde oder Nachbarn zudem den Briefkasten leeren, ist das schon sehr hilfreich.

Einbrecher haben immer Saison

Doch auch unabhängig von längeren Abwesenheiten gilt: „Einbrecher haben immer Saison. In Mehrfamilienhäuser wird gerne tagsüber zwischen mittags und frühem Abend eingebrochen, in Einfamilienhäusern ist der Nachmittag bis abends ca. 22.00 Uhr eine beliebte Einbruchzeit“, weiß Ekkehard Karen. Von der vermeintlichen Nacht-und-Nebel-Aktion kann also in der Realität nicht zwingend die Rede sein. Deswegen ist es auch im Alltag empfehlenswert, präventive Maßnahmen zu ergreifen: Es kann sich durchaus lohnen, an Terrassen bzw. Balkonen im Erdgeschoss und im Hochparterre Einbruch hemmende Türen und Fenster nachrüsten zu lassen, um sie gegen das Aufhebeln zu schützen. „Solche Hindernisse kosten die Diebe etwas, das sie nicht haben: Zeit und das Risiko, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. „Allein 2021 sind 48,7 Prozent[2] der Einbrüche an fachgerecht montierten Einbruch-Sicherungen gescheitert,“ sagt Ekkehart Karen.

Was besitze ich überhaupt?

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch zu einem Einbruch kommen, ersetzt die Hausratversicherung den materiellen Schaden. Dafür müssen die Einbruchopfer schnellstmöglich eine Stehlgutliste an den Versicherer und die Polizei geben. Weil es in der allgemeinen Aufregung schwierig sein kann, an alles zu denken, was sich in den Wohnräumen befunden hat, ist es sinnvoll, im Vorhinein eine Inventarliste anzufertigen. Nach einem Einbruch kann der Hausrat mit einer solchen Liste abgeglichen werden. „Zudem sollte man sich wirklich regelmäßig die Zeit nehmen, Hausratwerte in Fotos oder Videos zu dokumentieren, Quittungen aufzubewahren, Wertsachen wie Kunst, Uhren und Schmuck durch ein Wertgutachten entsprechender Fachkräfte dokumentieren zu lassen, sofern keine Kaufbelege mehr existieren. Alle diese Belege sollten dann dupliziert und auch außerhalb der Wohnung oder des Hauses geschützt hinterlegt werden“, rät Ekkehart Karen.

Die Gothaer gibt weitere Tipps für den Einbruchschutz

- Bei Neubauvorhaben, Renovierung, An- oder Umbau: Einsatz Einbruch hemmender Außentüren, Terrassen-/Balkon-Türen (Fenstertüren) und Fenster

- Schließzylinder gegen Abbrechen, Herausreißen und Kernziehen schützen

- Fenster sowie Terrassen- und Balkontüren bei Abwesenheit immer schließen, nie gekippt oder offenstehen lassen

- Schlüssel von Türen nie draußen deponieren, Türen immer verschließen

- Außenbereiche beleuchten, beispielsweise mit Bewegungsmeldern

- Anwesenheit simulieren: Innen- und Außenbeleuchtung sowie Rollläden per Zeitschaltuhr steuern

- Briefkasten und Mülltonnen während des Urlaubs leeren lassen

- Wertgegenstände dokumentieren und Quittungen auch außerhalb der eigenen Wohnung bzw. des Hauses archivieren

- Auf dem Anrufbeantworter oder in den sozialen Netzwerken keine Hinweise auf die Abwesenheit hinterlassen, wenn man zum Beispiel im (Kurz-) Urlaub ist

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Der Gothaer Konzern gehört mit 4,1 Millionen Mitgliedern und Beitragseinnahmen von 4,7 Milliarden Euro zu den großen deutschen Versicherungskonzernen und ist einer der größten Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit in Deutschland. Angeboten werden alle Versicherungssparten. Dabei setzt die Gothaer auf qualitativ hochwertige persönliche Beratung der Kunden. Kunden und Vertriebspartner erhalten einen spürbaren Mehrwert. Die Kunden der Gothaer bestehen im Kern aus Privatkunden und dem unternehmerischen Mittelstand. Sowohl im Privatbereich als auch für kleine und mittelständische Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler werden vielfältige Schutzkonzepte angeboten. Mit ihrer Positionierung „Kraft der Gemeinschaft“ stellt die Gothaer einen Vorteil ihrer Rechtsform in den Mittelpunkt ihres Handelns: Die Gothaer ist als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit nur ihren Kunden verpflichtet – nicht etwa Aktionären. Durch diese Unabhängigkeit kann der Konzern langfristig und nachhaltig im Sinne der Kunden agieren.

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