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Nicht im Dunkeln, sondern im Hellen, wenn niemand da ist, geschehen die meisten Einbrüche. Daher ist gerade in der Urlaubszeit eine kluge Vorsorge wichtig.
Nicht im Dunkeln, sondern im Hellen, wenn niemand da ist, geschehen die meisten Einbrüche. Daher ist gerade in der Urlaubszeit eine kluge Vorsorge wichtig.

Pressemitteilung -

Sommerzeit, schönste Zeit – leider auch für Einbrecher

  • Gothaer Schadenstatistik erfasst vermehrt Einbrüche in der Sommerzeit
  • Haus- und Wohnungsbesitzer oft zu sorglos
  • Tipps für ein sicheres Zuhause während des Sommerurlaubs
  • Abweichung 2020: Homeoffice macht Dieben einen Strich durch die Rechnung

Köln, 27. Juli 2020 – Das Schreckensszenario schlechthin: Nach Hause zu kommen und die Tür steht offen. Schubladen wurden aufgerissen, persönliche Gegenstände durchwühlt, unter Umständen ist auch Eigentum kaputt gegangen, in der Regel fehlen Wertsachen. Den Schock eines Einbruchs müssen gerade in der Sommer- und Urlaubszeit viele Menschen verkraften, denn Einbrecher nutzen die dann meist unbewachten Häuser und Wohnungen aus, wie die Schadenzahlen der Gothaer Versicherung zeigen. Der Kölner Versicherer erklärt: Wie können Verbraucher ihr Zuhause vor Einbrechern schützen und wer zahlt eigentlich bei einem Einbruch? Und ganz aktuell: Warum haben es Einbrecher in Corona-Zeiten schwer?

Vorsorge zahlt sich aus – nicht nur bei der Gesundheit, sondern auch in Sachen Einbruch: Die Zahl der versicherten Wohnungseinbrüche sinkt immer weiter, 2019 gab es mit bundesweit 95.000 Einbrüchen rund 10.000 weniger Schadenfälle als noch im Jahr zuvor – das meldet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Das hat vor allem mit moderner Sicherheitstechnik zu tun, auf die die Deutschen zunehmend setzen. Und noch etwas verhagelt Einbrechern aktuell den Erfolg: der Coronavirus-bedingte Homeoffice-Boom. Wer will schon einbrechen, wenn die Bewohner zu Hause sind? Die Gothaer Schadenstatistik im Zweig Einbruch zeigt es deutlich: In den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 gab es durchschnittlich 846 Einbrüche pro Monat, 2019 waren es 796. In 2020 nur 576 – ein Rückgang zum Vorjahr um rund 28 Prozent!

Aber jetzt starten viele Menschen wieder in den Urlaub und der Sommer ist ohnehin die Hochsaison für Einbrecher, wie die Schadenzahlen der Gothaer zeigen: Durchschnittlich erfasste der Kölner Versicherer im Jahr 2019 pro Monat 847 versicherte Einbrüche. Doch ab Mai beginnen die Schadenzahlen zu steigen und erreichen ihren Höhepunkt in den Monaten Juni, Juli und August mit durchschnittlich 943 Einbrüchen. Ein Anstieg um rund 25 Prozent, verglichen mit den „sichersten“ Monaten Januar, Februar und März mit im Schnitt 709 Einbrüchen.

Anwesenheit vortäuschen

Der Grund: die Sorglosigkeit der Haus- und Wohnungsbesitzer. Die Fähigkeiten der Einbrecher werden häufig unterschätzt. Gekippte Fenster, um in den warmen Sommermonaten durchzulüften oder nicht abgeschlossene Haustüren werden als Gefahrenquellen häufig nicht erkannt. Polizei und Versicherer merken immer wieder: Selbst bei längerer Abwesenheit, wie einer Urlaubsreise in den Sommerferien, werden kaum Sicherheitsvorkehrungen getroffen und überquellende Briefkästen, ein überwucherter Garten und wochenlang geschlossene Rollläden werden zur ungewollten Einladung für Einbrecher. Das einfachste Mittel gegen Einbrüche ist somit zunächst das Vortäuschen von Anwesenheit – etwa durch den Einsatz von Zeitschaltuhren für Rollläden und Lichter.

Was besitze ich überhaupt?

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch zu einem Einbruch kommen, unterstützen Hausratversicherungen beim Ersatz des materiellen Schadens. Dafür müssen Einbruchopfer schnellstmöglich eine Stehlgutliste an den Versicherer und die Polizei geben. Weil es in der allgemeinen Aufregung schwierig sein kann, an alles zu denken, was sich in den Wohnräumen befunden hat, ist es sinnvoll, im Vorhinein eine Inventarliste anzufertigen. Nach einem Einbruch kann der Hausrat mit einer solchen Liste abgeglichen werden.

Die Gothaer gibt Tipps für den Einbruchschutz

- Einbruchhemmende Fenster und Fenstertüren in Verbindung mit abschließbaren Griffen sowie adäquate Zusatzsicherungen wie ein Querriegelschloss installieren

- Schließzylinder gegen Abbrechen, Herausreißen und Kernziehen schützen

- Fenster bei Abwesenheit immer schließen, nie gekippt oder offen stehen lassen

- Türen und Fenster immer abschließen, Schlüssel nie draußen deponieren

- Außenbereiche beleuchten, beispielsweise mit Bewegungsmeldern

- Anwesenheit vortäuschen: Innen- und Außenbeleuchtung sowie Rolläden per Zeitschaltuhr steuern

- Briefkasten leeren lassen

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Der Gothaer Konzern ist mit 4,5 Milliarden Euro Beitragseinnahmen und rund 4,1 Mio. versicherten Mitgliedern eines der größten deutschen Versicherungsunternehmen. Angeboten werden alle Versicherungssparten. Dabei setzt die Gothaer auf qualitativ hochwertige persönliche Beratung der Kunden.

Pressekontakt

Dr. Klemens Surmann

Dr. Klemens Surmann

Pressekontakt Referent für Gesundheitsthemen, Renten- und Lebensversicherung, Social Media Gothaer Krankenversicherung AG, Gothaer Lebensversicherung AG, Janitos +49 221 308-34543

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Gothaer Konzern

Der Gothaer Konzern gehört mit 4,1 Millionen Mitgliedern und Beitragseinnahmen von 4,6 Milliarden Euro zu den großen deutschen Versicherungskonzernen und ist einer der größten Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit in Deutschland. Angeboten werden alle Versicherungssparten. Dabei setzt die Gothaer auf qualitativ hochwertige persönliche Beratung der Kunden. Kunden und Vertriebspartner erhalten einen spürbaren Mehrwert. Die Kunden der Gothaer bestehen im Kern aus Privatkunden und dem unternehmerischen Mittelstand. Sowohl im Privatbereich als auch für kleine und mittelständische Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler werden vielfältige Schutzkonzepte angeboten. Mit ihrer Positionierung „Kraft der Gemeinschaft“ stellt die Gothaer einen Vorteil ihrer Rechtsform in den Mittelpunkt ihres Handelns: Die Gothaer ist als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit nur ihren Kunden verpflichtet – nicht etwa Aktionären. Durch diese Unabhängigkeit kann der Konzern langfristig und nachhaltig im Sinne der Kunden agieren.

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